Was Sie beim Mutterschaftsgeld der privaten Krankenversicherungen beachten sollten!

Damit Sie stressfrei Ihre Schwangerschaft genießen können, ist eine optimale Absicherung innerhalb des Mutterschutzes besonders wichtig.

Mit einer Schwangerschaft beginnt auch eine aufregende und besondere Zeit. Dennoch ergeben sich gleichzeitig viele Fragen, die die Zukunft betreffen und die vor allem auch die Absicherung von Mutter und Kind thematisieren. Neben der Frage, wo das Kind nach der Geburt versichert sein soll, geht es auch darum, die Gesundheit der werdenden Mutter zu beachten und Ursachen für mögliche Störungen in der Schwangerschaft zu vermeiden.

Ein wichtiger Punkt ist die Vergütung in der Zeit des Mutterschutzes. Diese wichtige Leistung ist im §3 Abs.2 des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) geregelt. Der Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor- und endet 8 Wochen nach der Geburt. Bei Früh- oder Mehrlingsgeburten beträgt die Frist statt 8 Wochen nun eine Verlängerung von 12 Wochen.

Wie sieht die Regelung des Mutterschutzes bei privat versicherten Arbeitnehmerinnen aus?

Für privat Krankenversicherte ist das Mutterschaftsgeld bei dem Bundesversicherungsamt zu beantragen. Geschehen kann dies online und ohne Unterschrift auf den Seiten des Bundesversicherungsamtes.

Es ist äußerst wichtig zu beachten, dass Arbeitnehmerinnen in der PKV kein Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse erhalten. Sie bekommen stattdessen einmalig bis zu 210 Euro vom Bundesversicherungsamt. Aber dennoch ist man abgesichert, denn der Arbeitgeber berechnet seinen Zuschuss so, als wäre man gesetzlich versichert. Vom Arbeitgeber erhalten also privat versicherte Frauen im Mutterschutz ihr Nettogehalt minus 13 Euro pro Arbeitstag. Und so kommt ein Betrag zusammen, den die gesetzlichen Kassen als Mutterschutzgeld bezahlen.

Einige private Krankenversicherungen zahlen eine Entbindungspauschale. Das heißt, dass die privaten Krankenversicherungen mit den werdenden Müttern einen speziellen Tarif vereinbaren, bei welchem diese im Falle der Entbindung einen pauschalen Betrag ausgezahlt bekommen. Dies dient dazu, alle medizinischen Kosten, die bei einer Geburt anfallen, abzudecken.

Quelle: http://www.finanztip.de/mutterschaftsgeld/

 

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