Was können Sie tun, wenn Ihre private Krankenversicherung teurer wird?

Im neuen Jahr kann es teuer werden: Mögliche Tarifwechsel beugen schweren Erhöhungen vor!

Im neuen Jahr 2017 wird auf etwa zwei Drittel der Privatversicherten eine Beitragserhöhung zukommen. Doch wie können Versicherte darauf reagieren? Eine Möglichkeit liegt in der Kündigung des Vertrages, die jährlich mit einer Frist von drei Monaten, im Falle einer Erhöhung sogar innerhalb von zwei Monaten nach Änderungsbescheid, ausgesprochen werden kann. Doch aufgrund der Altersrückstellungen – Ein Teil der Beiträge dient dazu, Rückstellungen fürs Alter zu bilden um die Krankheitskosten im Alter auszugleichen – kommt dies für Viele nicht in Frage. Denn wer vor dem 1.1.2009 seinen PKV-Vertrag abgeschlossen hat, verliert die Rückstellungen bei einem Wechsel der Versicherung. Versicherte nach dem 1.1.2009 können zumindest einen Teil des Ersparten mitnehmen.

Auch ein Tarifwechsel ist möglich

Eine weitere Option ist ein Tarifwechsel. Hier haben Versicherte die Möglichkeit, sich von ihrem Ansprechpartner alle infrage kommenden Tarife zusammenstellen zu lassen. Häufig gibt es hier günstigere Tarife trotz gleichbleibenden Leistungsanspruchs. Auch können Kosten gespart werden, indem man in einen Tarif mit geringeren Leistungen, wie z. B. Verzicht auf Wahlleistungen wechselt. Zum günstigsten Tarif zählt der Basistarif. Auch können PK-Versicherte auf eine höhere Selbstbeteiligung setzen und somit bei den Beiträgen sparen.

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