Wenn Sie in eine private Krankenversicherung wechseln wollen, gibt es einige Voraussetzungen zu beachten. Auf unseren Seiten erfahren Sie worauf Sie zu achten haben und welche Bedingungen Sie erfüllen müssen, um eine PKV-Mitgliedschaft zu erreichen.

In Deutschland gibt es die Krankenversicherungspflicht, aufgrund dessen sind Sie in jedem Fall gezwungen sich entweder für die GKV oder die PKV zu entscheiden. Haben Sie sich für zweitgenanntes entschieden, so überlegen Sie sich genau worauf es ihnen ankommt und welche Wünsche Sie an Ihre privater Krankenversicherung wünschen. Nicht jeder kann den Leistungsumfang der PKV genießen – dies hängt von der persönlichen Situation ab.

Voraussetzungen für die  Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung

Die wichtigste Voraussetzung ist zunächst, dass für Sie in der gesetzlichen Krankenkasse keine Versicherungspflicht besteht. Nur dann haben Sie die Wahl und können sich versichern lassen wo sie wollen. Um den besten Anbieter zu finden lohnt sich immer der Vergleich.

In den letzten Jahren hat die Zahl der Menschen, die sich für eine private Krankenversicherung interessieren, enorm zugenommen. Die Hauptursache wird darin gesehen, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen immer mehr an Leistung einbüßen, im Gegenzug die monatlich zu zahlenden Beiträge stetig weiter ansteigen.
Egal welchen Zeitraum man beleuchtet, ob die letzten 10, 20 oder auch 30 Jahre, zu keiner Zeit haben die gesetzlichen Krankenversicherungen ein Plus in Bezug auf die Leistungen gemacht. Immer mehr Belastungen wurden auf die Versicherten umgewälzt und immer höher wurden die Eigenbeteiligungen der Menschen.

Hat man diese Entwicklung im Hinterkopf, ist es nicht weiter verwunderlich, dass mehr und mehr Menschen sich für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung interessieren, sind hier doch sinkende Leistungen weitgehend unbekannt. Man kriegt wesentlich mehr für sein Geld geboten. Aber was sind eigentlich die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung?

 Private Krankenversicherung Voraussetzungen

 

In den letzten Jahren hat die Zahl der Menschen, die sich für eine private Krankenversicherung interessieren, enorm zugenommen. Die Hauptursache wird darin gesehen, dass die gesetzlichen Krankenversicherungen immer mehr an Leistung einbüßen, im Gegenzug die monatlich zu zahlenden Beiträge stetig weiter ansteigen.

Egal welchen Zeitraum man beleuchtet, ob die letzten 10, 20 oder auch 30 Jahre, zu keiner Zeit haben die gesetzlichen Krankenversicherungen ein Plus in Bezug auf die Leistungen gemacht. Immer mehr Belastungen wurden auf die Versicherten umgewälzt und immer höher wurden die Eigenbeteiligungen der Menschen.

Hat man diese Entwicklung im Hinterkopf, ist es nicht weiter verwunderlich, dass mehr und mehr Menschen sich für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung interessieren, sind hier doch sinkende Leistungen weitgehend unbekannt. Man kriegt wesentlich mehr für sein Geld geboten. Aber was sind eigentlich die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung?

Voraussetzung 1 – die Versicherungspflicht

Wer sich in einer privaten Krankenversicherung versichern möchte, darf nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtig sein. Keine Pflichtigkeit besteht bei allen Selbstständigen und bei Menschen, die zwar angestellt sind, jedoch über der Versicherungspflichtgrenze verdienen. Diese Grenze wird Jahr für Jahr neu angepasst und liegt in 2012 bei 4.237,50 €. Sollte diese Grenze dauerhaft überschritten werden, kann die Mitgliedschaft in der gesetzlichen Kasse unter Einhaltung einer Kündigungsfrist beendet werden und man kann sich privat krankenversichern.

Voraussetzung 2 – die Gesundheit

Da die privaten Krankenversicherungen nicht verpflichtet sind, neue Mitglieder aufzunehmen, können diese sich ihre Versicherten ganz genau aussuchen. Dies führt in der Folge naturgemäß dazu, dass nur gesunde Menschen in die private Krankenversicherung aufgenommen werden. Menschen mit Erkrankungen können in häufigen Fällen entweder überhaupt nicht, oder nur zu horrenden Zuschlägen, versichert werden.
Ausnahmen gibt es trotzdem: Wer eine Erkrankung hatte, diese aber inzwischen überstanden hat, kann in aller Regel auch in die private Krankenversicherung aufgenommen werden. Zum Schutz ihrer Kunden versuchen die Versicherer akute Risiken frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.

In vielen Fällen gibt es auch Situationen, in denen es trotz einer Vorerkrankung möglich ist, jemanden in die private Krankenversicherung aufzunehmen, dies geschieht jedoch nur gegen einen Beitragszuschlag. Dieser kann preislich variieren. In jedem Fall ist es jedoch möglich, den Versicherer nach einigen Jahren der Mitgliedschaft zu bitten, zu prüfen, ob der Beitragszuschlag nach wie vor Bestand haben muss, oder ob man diesen ggf. wieder streichen kann.

Voraussetzung 3 – die Bonität

Viele private Krankenversicherungen prüfen auch die Kreditwürdigkeit ihrer Antragsteller – in vielen Fällen durch eine Schufa-Auskunft. Sollte hier herausgestellt werden, dass die Bonität zu niedrig ist, kann es durchaus vorkommen, dass die Anfrage seitens der Gesellschaft abgelehnt wird.

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Voraussetzungen für bestimmte Berufsgruppen

Die private Krankenversicherung hat für verschiedene Berufsgruppen unterschiedliche Voraussetzungen. Nicht jeder kann sich privat versichern lassen.

Für Selbstständige und Freiberufler ist die PKV freiwillig und unabhängig vom Einkommen. Von der Versicherungspflicht können sie sich befreien lassen und in die PKV eintreten.

Beamte und Anwärter des Beamtenstatus erhalten 50% der Krankheitskosten und müssen den Rest durch Zusatzleistungen absichern. Diese können sowohl von der GKV als auch von der PKV in Anspruch genommen werden.  Die PKV ist in diesem Fall empfehlenswert, da sie speziellen Beamtentarife enthalten und damit kostengünstigere Angebote liefern. Die GKV erwartet den vollen Versicherungsbeitrag, eingeschlossen den Arbeitgeberanteil. Aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Beamten für eine Versicherung bei der PKV. Beamte müssen keine weiteren Voraussetzungen erfüllen.

Auch Studenten können sich privat versichern lassen. Eingegrenzt ist hier die Entscheidung jedoch zeitlich. Nur zu Beginn des Studiums ist der Eintritt zur PKV möglich.

Im Normalfalls sind Angestellte und Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert. Sie können sich jedoch privat versichern lassen wenn ihr Einkommen dem vorausgesetzten Mindesteinkommen der PKV entspricht. 2017 liegt dieser Bruttojahresverdienst bei 56.700€. Diesen Verdienst muss ein PKV-Interessent ein Jahr lang verdienen. In diesem Fall gibt es eine Ausnahme: Wer gerade erst angefangen hat zu arbeiten und in naher Zukunft ein solches Geahlt erwartet, darf sich direkt privat versichern.

Dank der Gesundheitsreform können immer mehr Angestellte von den Vorteilen einer privaten Krankenkasse profitieren. Die Einkommensgrenze, die den Eintritt zur PKV beschränkt, sichert, dass nicht jeder Arbeitnehmer, sondern nur die, die ausreichend verdienen, der PKV beitreten können. Für diese Leute, die mehr verdienen als der Durchschnitt, kann einer GKV sehr kostspielig sein, da sich diese am Einkommen orientieren. Die PKV achtet auf andere Faktoren und bietet deshalb meist die attraktivere Lösung für Gutverdiener.

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Für Arbeitnehmer ist es wichtig zu wissen, dass bei der Ermittlung des Einkommens nur konstante Gehälter mit einbezogen werden. Provisionen und einmalige Boni spielen hier keine Rolle und können die Chance auf eine private Krankenversicherung nicht erhöhen. Zu den monatlichen Gehaltsauszahlungen zählen jedoch Weihnachts- und Urlaubsgeld mit ein. Außerdem werden auch pauschale Entschädigungen und eventuelle Nebenjobs mit hinein gezählt.

Direkt versicherungsfrei sind Berufsanfänger, bei denen mit einem höheren Gehalt gerechnet wird – also einem Gehalt, das die Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Das gleiche gilt für Menschen, die in Deutschland bisher noch nicht beschäftigt waren und direkt die Grenze überschreiten werden. Fakt ist, dass in den meisten Fällen die Bezahlung der Berufseinsteiger unter der Grenze ist und deshalb auch wesentlich mehr Menschen in der GKV angemeldet sind. Erst wenn Sie also ein, zwei Schritte die Karriereleiter hinaufklettern, wird sich die Möglichkeit ergeben sich privat krankenversichern zu lassen.

Voraussetzung für Babys

Auch für Neugeborene kann eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden. In gesetzlichen Krankenversicherungen ist es üblich eine kostenlose Familienversicherung abzuschließen, die es für Babys gibt. In der privaten Krankenversicherung gibt es das nicht. Die Neugeborenen sind in der privaten Krankenversicherung jedoch natürlich genau so – wenn nicht umfangreicher – versichert. In vielen Fällen haben die Eltern gar nicht die Wahl, in welcher Versicherung ihr Kind angemeldet wird, doch der Annahmezwang der PKV sorgt dafür, dass auch Babys, die bereits erkrankt sind ein gutes Versicherungsangebot erhalten.

 

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