Die gesetzliche Krankenversicherung hat in den letzten Jahren in Deutschland mehr und mehr an Zuspruch verloren. Und das ist auch kein Wunder, hatten die letzten Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister doch allesamt nichts Besseres zu tun, als die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen mehr und mehr zu beschneiden und zeitgleich den Beitragssatz der Versicherten immer weiter in die Höhe zu schrauben.

Schutz einer Krankenversicherung für Selbstständige

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Der Schutz einer Krankenversicherung für Selbstständige ist im Grunde genommen in zwei Abteilungen zu gliedern. Es gibt zwei Gruppen von Gründern, die sich nach privaten Versicherungen umschauen. Es gibt auf der einen Seite die jungen Existenzgründer. Sie suchen einen Schutz, der preiswert ist. Außerdem soll er für eine Absicherung des Basisbedürfnisses sorgen. Auf der anderen Seite gibt es dir etablierten Unternehmer, die sich hingegen eine sehr umfassende und hochwertige Versicherung wünschen. Der Vorteil bei der zweiten Gruppe ist natürlich, dass die Versicherung auch etwas mehr kosten darf und somit natürlich ein umfassenderes Paket verkauft werden genutzt werden kann.

Es gibt Testergebnisse der letzten zwei Jahre, die zeigen, dass private Krankenversicherungen tatsächlich für beide Formen der Selbstständigen Versicherungsmöglichkeiten zu bieten haben – und das bezahlbar.

Das Problem der jungen Selbstständigkeit besteht darin, dass man nicht vom ersten Tag an viel Geld verdient, geschweige denn ein geregeltes Einkommen erhält. Trotzdem ist ein guter Versicherungsschutz von hoher Priorität. Die Kosten im selbstständig geführten Unternehmen müssen immer im Rahmen bleiben und so ist es wichtig nicht das teuerste Angebot für sich in Anspruch zu nehmen. Maßgeblich ist es hier nach einer Versicherung Ausschau zu halten, die zumindest eine grundlegende Versicherung bietet.

Als gestandener Unternehmer möchte man in der Gewissheit leben, dass man gut abgesichert ist, wenn einmal der Krankheitsfall eintreten sollte. Ist man über Jahre hinweg selbstständig, erfordert das einen hohen Einsatz. Wenn man dann einmal erkrankt, möchte man sich in den besten Händen wissen. Egal ob im Zahnmedizin – oder Heilpraktikerbereich.

Ein individuelles Versicherungspaket ist für alle Selbstständigen wichtig. Genauso wichtig ist eine Versicherung, die den Krankengeldanspruch abdeckt. Ab dem achten Tag nach der Erkrankung beginnt sie zu greifen – im besten Fall. Da Selbstständige keine Lohnfortzahlung des Arbeitgebers erhalten, sollte man die Lohnausfallzeit möglich kurz halten. Eine Krankenversicherung, die ab dem achten Tag zahlt, ist also sowohl für den Existenzgründer als auch den gestandenen Unternehmer eine angemessene Lösung.

Für viele Menschen ist daher der Wechsel in die private Krankenversicherung eine durchaus überlegenswerte Alternative. Besonders Selbständige überlegen es sich heute zweimal, ob sie wirklich in der gesetzlichen Krankenversicherung verbleiben wollen oder doch lieber in die private Krankenversicherung wechseln. Ihnen steht es frei in welcher Form sie sich versichern lassen.

Was ein Wechsel alles bietet

Mit einem Wechsel in die private Krankenversicherung sind dabei eine ganze Reihe nicht zu unterschätzender Vorteile verbunden.
An Platz 1 der zu nennenden Vorteile steht dabei definitiv die meist wesentlich bessere Versorgung von Privatpatienten im Krankheitsfall. Während man als gesetzlich Versicherter oft monatelang auf einen Arzttermin warten muss, reicht meist einfach nur die Aussage, dass man privat krankenversichert ist und schon findet die Arzthelferin wie durch ein Wunder einen Termin in der kommenden Woche.
Aber auch im Krankenhaus oder beim Zahnarzt ist die Behandlung in der Regel eine wesentlich bessere, denn die Ärzte wissen, dass sie bei einer privaten Krankenversicherung in aller Regel sämtliche Aussagen erstattet bekommen – und nicht nur Teile, wie es in der gesetzlichen Krankenversicherung durchausüblich ist.

Platz 2 der zu nennenden Vorteile nimmt definitiv der oft wesentlich geringere Beitrag ein, denn besonders junge Menschen müssen in der privaten Krankenversicherung oft wesentlich weniger als in der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen. Der Grund für diese Tatsache ist ganz einfach: In der privaten Krankenversicherung wird der Tarif für jede Person individuell berechnet, während es in der gesetzlichen Krankenversicherung nur einen Einheitstarif gibt, der den 75-Jährigen ebenso viel kostet wie den 20-Jährigen.
Hinzu kommt, dass man als Privatpatient keinerlei Praxisgebühren mehr entrichten muss und auch die Zuzahlungen in den meisten medizinischen Bereichen wegfallen.

Ein dritter nennbarer Vorteil der privaten Krankenversicherung ist, dass man sich seine Leistung mehr oder weniger selber aussuchen kann. Dies funktioniert so, dass die privaten Krankenversicherungen in aller Regel eine ganze Reihe verschiedener Leistungsbausteine im Angebot haben, die man individuell kombinieren kann. So kann man z.B. die Leistung im Zahnersatzfalle besonders hoch setzen, die Leistung im Krankenhaus aber eher gering halten. Auch kann besonders die ambulante Heilbehandlung hoch abgesichert werden – immer so, wie der Versicherungsnehmer das möchte.

Jedem, der in die private Krankenversicherung wechseln möchte, sei aber unbedingt ans Herz gelegt, einen genauen PKV Tarifcheck durchzuführen, bevor man sich für einen bestimmten Versicherer entscheidet. Die Prämien der Unternehmen sind mitunter hochgradig unterschiedlich, so dass sich mit einem PKV Tarifcheck nicht selten bis zu 20% an Beiträgen einsparen lassen.

Wenn Sie gerade erst selbstständiger Unternehmer geworden und noch bei der gesetzlichen Krankenkasse gemeldet sind, dann sollten sie einen Wechsel ernsthaft in Erwägung ziehen. Für Existenzgründer gibt es bereits Tarife für 100€. Im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkasse können Sie deutlich Kosten sparen. Der Tarif liegt in der GKV bei mindestens 309€ (Stand 2014).

Wichtig zu wissen ist, dass sich der Tarif bei der PKV nach Gesundheitsstand und Alter richtet. Bei der GKV richten sich die Tarife nach dem Einkommen. Gerade in der Existenzgründung und in der Anfangszeit, ist es oftmals der Fall, dass mehr Geld ausgegeben als eingenommen wird. Aufgrund dessen hat man auch als Selbstständiger nicht vom ersten Tag an ein grandioses Gehalt. Gerade deshalb lohnt sich die PKV für Selbstständige.

Innerhalb von drei Monaten müssen Sie sich zu Beginn ihrer Selbstständigkeit entscheiden, ob sie sich gesetzlich versichern oder der privaten Kasse beitreten wollen. Sobald die Frist abgelaufen ist, werden sie automatisch der privaten Versicherung zugeordnet.

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Unterschiede PKV und GKV

Es gibt besondere Unterschiede zwischen der PKV und der GKV, derer man sich bewusst sein sollte.

  • Es gibt besonders geringe Einstiegstarife bei der PKV
  • Das Angebot an Leistungen ist bei der privaten Krankenversicherung deutlich höher als bei der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Die zu zahlenden Beiträge richten sich bei der PKV nach Alter und Gesundheitsstand, statt nach Einkommen, wie es bei der GKV der Fall ist
  • Bei der PKV kann man selbst bestimmen inwiefern man sich finanziell selbst beteiligen will, womit Kosten reduziert werden können
  • Nimmt man bestimmte Versicherungsleistungen nicht in Anspruch, so besteht die Möglichkeit hohe Beitragsrückerstattungen zu erhalten

Ist man auf der Suche nach speziellen, individuellen Angeboten, so ist sicherlich die private Krankenkasse die bessere Wahl. Dem privat versicherten Selbstständigen steht die Arztwahl frei. Geringere Wartezeiten und hohe Rückzahlungen sind nur zwei der vielen ausschlaggebenden Punkte, die für eine private Krankenversicherung sprechen. Besonders wichtig für den Existenzgründer ist die flexible Gestaltung seines Tarifs.

Was in jedem Fall gesagt sein sollte: Wenn Sie sich einmal in die PKV begeben, ist dies ein Entschluss für lange Zeit.

Die PKV für Selbstständige ist aus bestimmten Gründen zu empfehlen

  • Wenn man selbstständig ist, besteht immer die Möglichkeit sich privat versichern zu lassen. Die Höhe des Einkommens hat in diesem Fall nichts mit der Zulassung in die Krankenkasse zu tun.
  • Wenn Sie als Selbstständiger von der GKV in die PKV wechseln, können die Sparmaßnahmen enorm sein.
  • Die Leistungen der privaten Krankenkasse können in vollem Umfang ihren Erwartungen und Wünschen angepasst werden.
  • Sie als Versicherte/r haben direkten Einfluss auf den Beitrag den Sie zahlen wollen und können. Sobald die Leistungen der PKV nicht in Anspruch genommen wurden, können Sie mit hohen Beitragsrückerstattungen am Ende des Jahres rechnen.
  • Bei Selbstständigen und Freiberuflern gibt es selbstverständlich keinen Arbeitgeber, der einen Anteil von Beiträgen übernehmen könnte. Gerade deshalb sind Selbstständige mit einer PKV günstiger versichert.

Vergleichen Sie noch heute.

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