drpkvDie private Krankenversicherung (PKV) ist nicht nur für Arbeitnehmer ab einem bestimmten monatlichen Bruttoentgelt verfügbar, sondern auch für  Selbstständige, Beamte, Freiberufler und Studenten verfügbar. In unserem Vergleich können Sie direkt online die Tarife der besten privaten Krankenversicherungen ermitteln und die Bedingungen individuell nach Ihren Wünschen anpassen. Vergleichen Sie direkt online und anonym aktuelle Testsieger privater Krankenversicherungen kostenlos und unverbindlich.

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Zum Vergleich

Die PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG

Die privaten Krankenversicherungen sind privatwirtschaftliche Unternehmen und bieten Krankenversicherungen an. Das hört sich erst einmal ganz einfach an, doch um sich privat versichern zu lassen gehört einiges mehr an Informationen dazu. Auf den folgenden Seiten werden wir Ihnen alle nötigen Themen rund um das Thema Versicherung vorstellen und erklären. Denn nur wer einen Durchblick hat, kann eine gute Wahl in Sachen PKV treffen.

In Deutschland gibt es über 40 Mitgliedunternehmen, die rund 8,9 Millionen Menschen privat versichern. Die meisten Menschen entscheiden sich für einen privaten Schutz, da dieser wesentlich ehr Vorteile mit sich bringt als der gesetzliche. Individuelle Optionen werden angeboten, um ihren persönlichen Wünschen entgegen zu kommen. Leisten kann sich hingegen nicht jeder eine private Krankenversicherung. Es gibt bestimmt Voraussetzungen, die man erfüllen muss.

Wie man es auch während der Shoppingtour am Samstagmittag feststellen muss: Nicht alle Anbieter sorgen für ein anständiges Preis-/ Leistungsverhältnis. Aufgrund dessen sollten die unterschiedlichen Tarife im Vorfeld verglichen werden.

Sobald beide Elternteile privat versichert sind, muss ebenfalls das Kind in der privaten Krankversicherung untergebracht werden. Häufig kommt es vor, dass nur ein Elternteil in der privaten Krankenversicherung ist, dann kann das Kind in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert werden. Es gibt hierfür allerdings auch wieder Punkte, die beachtet werden müssen.

  • Wenn der privatversicherte Elternteil mehr verdient als die Jahreseinkommensgrenze, kann das Kind in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei untergebracht werden.
  • Wenn der Privatversicherte mehr über die Jahreseinkommensgrenze hinaus verdient und mehr als der gesetzlich Versicherte Elternteil, kann das Kind beitragspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder beitragspflichtig in der privaten Krankenversicherung versichert werden.
  • In dem Fall, dass der GKV-Versicherte über die Versicherungspflichtgrenze kommt und mehr verdient als der privatversicherte Elternteil, kann das Kind beitragsfrei mit versichert werden in der GKV.
  • Wenn der gesetzlich Versicherte über ein geringeres Einkommen verfügt als der privatversicherte Elternteil der maximal die Versicherungspflichtgrenze verdient, kann das Kinds beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert werden.

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Kinder von unverheirateten Eltern

Wenn die Eltern nicht verheiratet sind ändern sich die Regeln für die Versicherung des Kindes. Sind beide Elternteile privat versichert, muss auch das Kind beitragspflichtig in der PKV angemeldet werden. Ist die Mutter bei der GKV und der Vater in der PKV versichert, kann das Kind, ohne Zahlung eines Beitrages, über die Mutter versichert werden. Wenn die Mutter in der PKV und der Vater gesetzlich versichert ist, dann kann das Kind ebenso beitragsfrei in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert werden oder aber über die Mutter in der PKV angemeldet werden.

PKV für Neugeborene

Ihr Neugeborenes kann ab dem Tag der Geburt privat krankenversichert werden, sobald ein Elternteil seit mindestens 12 Wochen Mitglied der PKV ist. Die Anmeldung kann bis zwei Monate nach der Geburt rückwirkend erfolgen.

Was genau ist eine Private Krankenversicherung?

Fühlt man sich nicht deutlich besser, wenn man weiß, dass man gut krankenversichert ist? Denn die Gesundheit ist schließlich das wichtigste, was es im Leben gibt. Und wenn man hier – für den Fall einer Erkrankung – gut vorgesorgt hat, kann man gleich viel leichter und unbeschwerter durch das Leben gehen. Und nicht nur das. Stellt man es schlau an, so kann man sogar eine Menge sparen. In Deutschland wird momentan zwischen zwei Arten der Krankenversicherung unterschieden. Zum einen sind dies die gesetzlichen Krankenkassen, welche gesetzlichen Bestimmungen unterliegen und somit einen festen Behandlungsmodus. Bezahlt werden nur fest geschriebene Behandlungen. Werden spezielle Therapien benötigt, so müssen diese im Vorfeld genehmigt oder gar aus eigener Tasche bezuschusst werden.

Anders bei der privaten Krankenversicherung. Hier handelt es sich genau genommen um Versicherungsunternehmen, welche ihren Schwerpunkt im Gesundheitswesen gesetzt haben. Gegen einen monatlichen Beitrag übernehmen sie die Kosten, die aus Krankheiten, Prophylaxe, Unfällen oder den Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten resultieren. Da sie im rechtlichen Sinne als privates Unternehmen gelten, unterliegen sie dem gegenseitigen Wettbewerb. Das bringt unter anderem den Vorteil, dass jede private Krankenversicherung versucht, seinen Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Es lohnt sich hier die Tarife zu vergleichen und für sich persönlich das optimale Angebot auszuhandeln. Gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen ist der Spielraum, was die Leistungen betrifft, deutlich weiter gefasst. Das heißt, dass die private Krankenversicherung in der Regel deutlich mehr Leistungen übernimmt, als eine gesetzliche Kasse.

In Deutschland sind derzeit rund 9.000.000 Menschen privat krankenversichert – Tendenz steigend. Der wohl ausschlaggebende Grund hierfür ist der pralle Leistungskatalog, der dort erwartet werden kann.

  • Einkommensunabhängige Versicherungskosten
  • Entscheidungsfreiheit bei der Arztwahl
  • Entscheidungsfreiheit auch bei der Wahl des Krankenhauses
  • Vorzugsbehandlung im Krankenhaus

Doch auch die schnellere Behandlung beim Arzt, die ausführlicheren Beratungsgespräche und die umfangreicheren Vorsorgetermine locken viele in das vermeintliche Paradies der Privaten. Leider ist aber auch in der privaten Krankenversicherung nicht alles so perfekt. So steigen hier die Beiträge oftmals jährlich an. Und auch nicht jeder darf in den Genuss einer kompletten privaten Krankenversicherung kommen. Nur Beamte, Selbständige oder Arbeitnehmer mit einem relativ hohen Einkommen dürfen vom Teller der Privaten naschen.

Wobei dies noch lange kein Grund ist, den Kopf in den Sand zu stecken. Denn jeder gesetzlich Versicherte darf sich selbstverständlich privat zusatzversichern. Tut man dies, so kann man durchaus auch auf einen guten Service und eine erstklassige Behandlung bei den Ärzten hoffen. Denn alles was den Beinamen „privat“ mit sich trägt, ist dort bekanntlich gern gesehen. Demzufolge ist es nicht tragisch, wenn man in der gesetzlichen Krankenversicherung ist. Mit den passenden Zusatzoptionen kann man das Feeling der Privaten locker erreichen und die Vorteile nutzen. Und dies ohne verpflichtende Mitgliedschaft. Denn der zusätzliche Versicherungsschutz lässt sich jederzeit wieder kündigen, was man von einer privaten Krankenversicherung nicht behaupten kann. Hier gibt es nur wenige Möglichkeiten, wieder in die Gesetzliche zu wechseln.

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Worauf Sie bei der Auswahl einer privaten Krankenversicherung besonders achten sollten

Bei der Auswahl der privaten Krankenversicherung (PKV) sollte man aber auf einige Details achten. Es gibt verschiedenste Angebote und Tarife. Achten Sie darauf, dass Sie Zusätze buchen, die tatsächlich ihren Erwartungen entsprechen und ihre individuellen Wünsche erfüllen.

Wichtige Standards einer privaten Krankenversicherung

Die Tarife in der PKV sind sehr unterschiedlich strukturiert. Neben dem einfachen „Basistarif“ (mit Leistungen, die teilweise unter dem Niveau der Krankenkassen liegen) stehen Luxustarife, die allen erdenklichen Komfort bieten. Dementsprechend variieren auch die Beiträge in ihrer Höhe.
Wer einen möglichst lebenslang ausreichenden Versicherungsschutz sucht, sollte einige Mindestanforderungen an seinen Vertrag stellen. Hierzu gehören insbesondere:

  • Die Versicherung sollte in jedem Falle Rechnungen übernehmen, die (mindestens) das 3,5-Fache der ärztlichen Gebührenordnung beinhalten. Ärzte berechnen ihren Privatpatienten nämlich häufig diesen Gebührensatz
  • Der Tarif sollte möglichst viele Hilfsmittel abdecken. Anderenfalls müssen Sie unter Umständen hohe Eigenbeiträge leisten
  • Die Versicherung sollte auch bei psychotherapeutischer Behandlung leisten – keineswegs eine Selbstverständlichkeit
  • Der Tarif sollte möglichst eine Option für eine Höherversicherung enthalten. So können Sie später den Versicherungsschutz verbessern, ohne dass sie sich einer erneuten Gesundheitsprüfung unterziehen müssen
  • Da eine Zahnbehandlung (insbesondere Zahnersatz) sehr teuer sein kann, ist hierbei eine umfangreiche Erstattung von großem Vorteil

Vorerkrankungen können Hemmschuhe sein

Viele private Krankenversicherungen schließen Vorerkrankungen in den individuellen Verträgen aus. Ein guter Tarif zeichnet sich dadurch aus, dass er solche Ausschlüsse so gering wie möglich hält. Das macht den Tarif vielleicht etwas teurer, aber dafür haben Sie die Gewissheit, nicht selbst für spätere Krankheitsfälle aufkommen zu müssen.
Bei der Gesundheitsprüfung müssen alle Vorerkrankungen sehr gewissenhaft angegeben werden. Natürlich dürfen Sie in einem solchen Fall nicht verschweigen, dass Sie möglichweise eine Krankheit hatten oder haben. Findet der Anbieter später heraus, dass eine Vorerkrankung verschwiegen wurde, kann er vom Vertrag zurücktreten. Der Kunde steht dann mit leeren Händen da.

Tarifwechsel soll möglich sein

Vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte man sich vergewissern, dass ein Tarifwechsel problemlos möglich ist. Manchem wird nämlich später die Versicherung vielleicht zu teuer; dann ist es eine gute Alternative, beim gleichen Anbieter in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Für die geringeren Beiträge muss er dann punktuell auch geringere Leistungen in Kauf nehmen.

Online Vergleich nutzen

Bei der Auswahl der passenden privaten Krankenversicherung können Sie sich auch auf einen Online Vergleich für private Krankenversicherungen stützen. Rating-Agenturen veröffentlichen regelmäßig Tests von PKV-Anbietern. So können Sie die Leistungen, den Service und die Beitragsentwicklung einzelner PKV-Anbieter miteinander vergleichen.
Vor allem die Beitragsentwicklung ist dabei ein wichtiger Faktor. Keiner möchte im Alter überdurchschnittlich hohe Beiträge für seine Krankenversicherung bezahlen. Bei der Wahl des Anbieters sollten Sie darauf achten, welche Unternehmen sich in der Vergangenheit durch solide Beitragsentwicklungen ausgezeichnet haben. Auch wenn solche Testergebnisse keine Garantie für die Zukunft sind, so bieten sie doch eine wichtige Entscheidungshilfe und eine erste Orientierung in welche Richtung es gehen soll.

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